Chainreaction – bike convoy for ukraine

Das Projekt – Rettungswagen für die Ukraine

Die Rettungswagen

Ein gebrauchter Rettungswagen kostet zwischen 12.000 und 20.000 Euro, je nach Baujahr und Antrieb. Die Fahrzeuge werden wir zusammen mit unserem Partnerverein Bamberg:UA kaufen, der seit Februar 2022 bereits mehr als 30 Krankenwagen, über 40 Evakuierungsbusse und tonnenweise medizinische Hilfsgüter in die Ukraine gebracht hat. Die Wagen und die darin enthaltenen medizinischen Geräte werden frisch TÜV-geprüft. Die Wagen sind mit Evakuierungstrage, Defibrillator, Infusomat, VAC-Pumpe und Sauerstoffgerät ausgestattet.

Die Rettungswagen werden von Bamberg:UA vor Ort in Lviv an die Einsatzkräfte übergeben und dann im Osten und Süden der Ukraine eingesetzt. Im Schnitt rettet der Einsatz eines Wagens pro Tag das Leben von fünf verletzten Menschen. Jeder Wagen macht einen entscheidenden Unterschied.

Die Finanzierung

Wir wollen uns direkt an Radfahrerinnen und Radfahrer wenden und eine Crowdfunding-Kampagne aufsetzen. Dabei werden wir uns gezielt an reichweitenstarke Personen und Organisationen aus dem Fahrradwesen wenden – Influencer, Sportler, Vereine, Promis und andere Figuren aus der deutschen, der europäischen und weltweiten Fahrrad-Community.

Wir wollen uns außerdem an Firmen wenden, deren Produkte uns die Freiheit auf dem Fahrrad spüren lassen. Wir freuen uns über Geldspenden, über Sachspenden und jede andere Form der Unterstützung aus der Industrie. Wir brauchen Euch!

Das gespendete Geld geht an den gemeinnützigen Verein Bamberg:UA, der seit Jahren Hilfe für die Ukraine organsiert und sämtliche Formalitäten übernimmt, die bei der Überführung gespendeter Rettungswagen in die Ukraine anfallen.

Als gemeinnütziger Verein kann Bamberg:UA Spendenquittung ausstellen.

Chainreaction – Bike convoy for ukraine

Spenden

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Jeder Betrag macht einen Unterschied und hilft, Leben zu retten.

228.955 €

an Spenden haben uns bereits insgesamt erreicht – per Überweisung und per Donorbox (Stand 17.6.).

14 Rettungswagen haben wir gekauft und am 12.7. in der Ukraine übergeben.

Danke, von Herzen danke.

Trotzdem könnt ihr noch immer spenden. Was nun an Geld eingeht, wird helfen, weitere Rettungswagen zu finanzieren.

So wie es gerade aussieht, reicht das Budget bereits für ein weiteres Fahrzeug, das nach dem Sommer überführt werden kann. Leider werden die Rettungswagen nach wie vor dringend gebraucht. Je mehr wir davon kaufen, desto mehr Menschen können wir helfen.

Sämtliche Spenden gehen an Bamberg:UA – und von dort als (viele) Rettungswagen in die Ukraine.

Ob Ihr via Donorbox oder IBAN-Überweisung spendet, könnt Ihr hier wählen. Die Donorbox zeigt in Echtzeit an, wie viel auf diesem System eingegangen ist. Was uns per IBAN-Konto erreicht, werten wir per Hand aus und aktualisieren einmal pro Woche den Gesamtstand aller Spenden, die uns über die beiden Möglichkeiten erreicht haben.

oder auf der Website Donorbox

Befindest Du Dich in Deutschland oder innerhalb der EU, kannst Du alternativ zu Donorbox gerne die Banküberweisung per IBAN an Bamberg UA nutzen. Bitte gib dabei “Chainreaction Bikeconvoy Rettungswagen” als Verwendungszweck an.

Kontoinhaber: Bamberg:UA e.V.
IBAN: DE05 7639 1000 0001 5183 13
Verwendungszweck: Chainreaction Bikeconvoy Rettungswagen

Eine Spendenquittung können Sie hier anfordern.

Haben wir Eure Abenteuerlust geweckt?

Die Radtour

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Im Juli 2025 brechen wir auf.

Wir wollen im  Juli 2025 in München in den Sattel steigen und mit Rädern sowie Rettungswagen losfahren. Die Strecke bis zur polnisch-ukrainischen Grenze nahe Przemysl beträgt etwa 1.270 Kilometer und knapp 7.000 Höhenmeter. Wir werden die Tour in zwei Varianten anbieten: zum einen als offizielles Brevet mit Zeitlimit. Diese Langstreckenfahrt nach den Regularien des Audax Club Parisien startet am 8.7.2025. Zum anderen bieten wir die Tour als Konvoi-Version an, bei der die Strecke voraussichtlich in sechs Etappen aufgeteilt wird. Start dieser Tour ist am 5.7.2025. Beide Varianten der Tour finden im Randonneurs- bzw. Bikepacking-Modus statt. Das heißt, jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer fährt auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko mit und muss Verpflegung, Unterkunft sowie Rückreise auf eigene Faust organisieren. Ob und, wenn ja, wie viele Radler am Ende über die Grenze bis nach Lviv fahren können, hängt von der Situation im Sommer 2025 ab und lässt sich aktuell noch nicht planen.

Chainreaction – Bike convoy to ukraine

Die Radtour

Wir bieten die Tour in zwei Varianten an – als Etappenfahrt mit den Rettungswagen als Begleitfahrzeugen und als offizielles Brevet mit Zeitlimit.

Beide Varianten nutzen die gleiche Route!

 

 

ETAPPENFAHRT

Die Etappenfahrt startet am 5.7.2025 in München. Die Anmeldung ist leider bereits geschlossen.

BREVET

Die Brevet-Variante startet am 8.7.2025 in München. Die Anmeldung dafür ist seit dem 1.1.2025 geöffnet.

Informationen findet ihr auf der Webseite von Ara München/Oberbayern. Die Anmeldung ist leider bereits geschlossen.

Die Route bis an die Grenze der Ukraine verläuft von München nach Passau, weiter nach Linz und Wien, knapp vorbei an Bratislava und nach einem kurzen Abschnitt durch die Slowakei, dann durch Tschechien weiter nach Polen. Dort fahren wir hoffentlich mit Rückenwind Richtung Osten, durch die Altstadt von Krakau und weiter über Tarnow bis an die Grenze nach Przemysl, ganz im Osten Polens. Hier endet das offizielle Brevet.

Wir hoffen, dass wir auch über die Grenze und in Begleitung der Rettungswagen bis nach Lviv fahren können. Mitglieder des Lviv Bicycle Clubs würden uns auf der ukrainischen Seite der Grenze empfangen und bis in die Stadt eskortieren. Ob und, wenn ja, wie viele von uns im Sommer 2025 das letzte Stück durch die Ukraine mit den Rädern fahren können, hängt von der Situation im kommenden Jahr ab. Das ist derzeit noch nicht planbar.

Die Route hat Jörg Kurzke geplant, erfahrener Brevet-Fuchs und Langstreckenradler, der mit dem ARA München / Oberbayern (aramuc.de) seit Jahren wunderbare Brevets ausrichtet. Ende Oktober ist Jörg mit dem Rad aufgebrochen, um die Strecke abzuradeln und zu erkunden.
Das Brevet wird nach den Regeln des Audax Clubs Parisien organisiert und von Ara München / Oberbayern ausgerichtet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Anmeldung wird voraussichtlich ab Anfang Januar möglich sein.

Die Konvoi-Variante ohne Zeitlimit soll in sechs Etappen aufgeteilt werden, von denen jede ungefähr 200 Kilometer lang sein wird. Die Rettungswagen werden schwerpunktmäßig auf dieser Tour unterwegs sein bzw. an zuvor definierten Punkten stehen und warten. Die Wagen sollen auch als Versorgungs- und Begleitfahrzeuge dienen, das heißt, wir können etwas Gepäck unterbringen und Verpflegung transportieren.

Wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir für unsere Freiheit und die Freiheit der Menschen in der Ukraine einstehen.

Unterwegs wollen wir möglichst viele Menschen treffen, uns austauschen, gemeinsam unsere Grenzen erleben und ein Zeichen setzen – ein Zeichen dafür, was möglich ist, wenn wir alle zusammenhalten und zusammenarbeiten. Wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir für unsere Freiheit und die Freiheit der Menschen in der Ukraine einstehen. Diese Freiheit spüren wir auf dem Rad. Wir werden diese Freiheit niemals aufgeben!

Wir können noch nicht sagen, ob wirklich jede und jeder auf der Konvoi-Tour ohne Zeitlimit mitfahren kann. Wir wünschen uns, dass sich so viele Radler wie möglich begeistern lassen, wissen aber noch nicht mit Sicherheit, ob uns juristische Hürden eine Grenze setzen werden.
Was wir jetzt aber schon mit Gewissheit sagen können: Niemand muss die gesamte Strecke mitfahren. Wir freuen uns auch, wenn ihr das Chainreaction-Bikeconvoy-Peloton für ein paar Kilometer, ein paar Stunden, eine Etappe oder ein paar Tage begleitet. Es geht darum, sichtbar zu sein und ein Zeichen zu setzen, eines, das sich nicht ignorieren lässt und große Gefühle und große Bilder erzeugt.

Die Strecke ist bewusst so gewählt, dass es leicht ist, unterwegs ein- oder auszusteigen – in Passau, Linz, Wien, Krakau und anderswo.
Wir halten euch hier auf dem Laufenden. Sobald es noch konkreter wird, aktualisieren wir die Informationen rund um die Radtour mit Rettungswagen.

 

Weiter, immer weiter – wir hören nicht auf!

Chainreaction – bike convoy for ukraine

Der Zeitplan

– 11/2024

Bis Ende November werden wir ein Netzwerk an Unterstützerinnen und Unterstützern aufbauen.

– 04/2025

Von Dezember bis ins Frühjahr werden wir eine Crowdfunding Kampagne organisieren und mit Unternehmen in Kontakt treten, die das Projekt unterstützen.

05/2025

Im Mai 2025 werden die Rettungswagen gekauft und die Tour final vorbereitet.

Bist Du dabei?

In der Gruppe sind wir stark und schnell. Wir Radfahrer wissen, zu welchen Großtaten wir fähig sind, wenn wir uns nur in den Sattel setzen und als Peloton aufbrechen.

Warum wir das machen?

Weil wir Radfahrer sind, weil wir Mitmenschen in Not helfen. Weil wir viele sind. Weil wir reagieren, wenn Freunde bedrängt werden. Weil wir ein Netzwerk aus Radfahrern sind, das stark ist und Berge versetzen kann, wenn wir zusammenhalten und eine Kettenreaktion starten.

Können wir auf Eure Hilfe zählen?