Die Radtour

Wir bieten die Tour in zwei Varianten an – als Etappenfahrt mit den Rettungswagen als Begleitfahrzeugen und als offizielles Brevet mit Zeitlimit. Beide Varianten nutzen die gleiche Route!

Die Route der Tour 2027 bis an die Grenze der Ukraine verläuft auf zunächst 6 Etappen durch fünf Länder: Deutschland, Österreich, Slowakei, Tschechien, Polen. Und je nach Lage auf einer siebten Etappe in die Ukraine hinein bis nach Lviv. Konkret geht es von München nach Passau, weiter nach Linz und Wien, knapp vorbei an Bratislava und über einen kurzen Abschnitt durch die Slowakei, weiter in nördliche Richtung durch Tschechien und dann nach Polen. Dort fahren wir hoffentlich mit Rückenwind weiter Richtung Osten, wo wir Auschwitz passieren, durch die Altstadt von Krakau radeln und kurz darauf über Tarnow bis an die Grenze nach Przemysl, ganz im Osten Polens gelangen.

Wir hoffen, dass wir auch über die Grenze und in Begleitung der Rettungswagen bis nach Lviv fahren können. Mitglieder des Lviv Bicycle Clubs würden uns auf der ukrainischen Seite der Grenze empfangen und bis in die Stadt eskortieren. Das klappte 2025 und fügte dem unvergleichlichen Erlebnis der Etappenfahrt ein denkwürdiges hinzu. Ob und, wenn ja, wie viele von uns das letzte Stück durch die Ukraine mit den Rädern fahren können, hängt von der Situation im kommenden Jahr ab. Das ist derzeit noch nicht planbar.

Die Route hat Jörg Kurzke geplant, erfahrener Brevet-Fuchs und Langstreckenradler, der mit dem ARA München / Oberbayern (aramuc.de) seit Jahren wunderbare Brevets ausrichtet. Ende Oktober 2024 ist Jörg mit dem Rad aufgebrochen, um die rund 1300 Kilometer von München bis Przemysl abzuradeln und zu erkunden.

Wer Teil des Chainreaction-Bikekonvoy ist, fährt die Strecke in sechs Etappen, von denen jede ungefähr 200 Kilometer lang sein wird. Jede/r Teilehrmer/in kann dabei für sich entscheiden, wieviele Etappen sie oder er mitfahren kann oder möchte.

Gestartet wird auf der Theresienweise in München und später beim Start in jedem der Etappenorte als Peloton, das sich während der Etappen naturgemäß in Gruppen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zerteilt. Die Rettungswagen werden dabei auf größeren Straßen, aber immer in der Nähe der Radroute unterwegs sein und an zuvor definierten Punkten stehen und warten. Die Wagen sollen auch als Versorgungs- und Begleitfahrzeuge dienen, das heißt, wir können etwas Gepäck unterbringen und Verpflegung transportieren. Bikepacking ist also grundsätzlich nicht notwendig, es steht aber jedem frei.

Jeder Teilnehmer ist grundsätzlich eigenverantwortlicher Teilnehmer. Allerdings konnten wir 2025, Dank unserer großartigen Partner, sowohl unterwegs Getränke und Riegel anbieten sowie nach jeder Etappe alle Fahrer in einer trockenen Unterkunft mit Dusche und etwas Verpflegung versorgen. Das ist auch 2027 das Ziel.

Alternativ zur Etappenfahrt wurde die Strecke 2025 auch als Brevet nach den Regeln des Audax Clubs Parisien organisiert und von Ara München / Oberbayern ausgerichtet. Wir arbeiten daran, dass dies auch 2027 klappt. In diesem Fall wäre die Teilnehmerzahl für den Brevet-Modus begrenzt.

Die Anmeldung sowohl für die Etappenfahrt als auch für das Brevet wird voraussichtlich ab Anfang Januar 2027 möglich sein.

Wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir für unsere Freiheit und die Freiheit der Menschen in der Ukraine einstehen.

Unterwegs wollen wir möglichst viele Menschen treffen, uns austauschen, gemeinsam unsere Grenzen erleben und ein Zeichen setzen – ein Zeichen dafür, was möglich ist, wenn wir alle zusammenhalten und zusammenarbeiten. Wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir für unsere Freiheit und die Freiheit der Menschen in der Ukraine einstehen. Diese Freiheit spüren wir auf dem Rad. Wir werden diese Freiheit niemals aufgeben!

Weiter, immer weiter – wir hören nicht auf!